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Social Media 9 Min Lesezeit

Bild zuschneiden für Instagram 2026: Die richtigen Größen

Seit Ende Mai 2025 akzeptiert Instagram im Feed neben 1:1 und 4:5 auch Fotos im Format 3:4 (1080×1440), und das Profilraster zeigt Beiträge als 3:4-Vorschau. Dieser Ratgeber erklärt, welches Format wann passt, was bei 4:5 im Raster links und rechts wegfällt und wie du für Feed und Raster zugleich zuschneidest.

MV Von Mateusz Viola

Was sich 2025 bei Instagram geändert hat

Bis Anfang 2025 zeigte das Profilraster Beiträge als Quadrate, im Feed war 4:5 das höchste Hochformat. Im Januar 2025 hat Instagram das Raster auf rechteckige Kacheln umgestellt (heute 3:4). Seit Ende Mai 2025 lassen sich im Feed zusätzlich Fotos im Format 3:4 hochladen, wie Instagram-Chef Adam Mosseri ankündigte und unter anderem 9to5Mac berichtete. Ein Format ist damit nicht abgelöst worden: 1:1, 4:5 und 3:4 funktionieren nebeneinander.

Für den Feed empfehlen Praxisguides wie Buffer 4:5 mit 1080×1350 Pixeln, weil ein Hochformat auf dem Smartphone mehr Fläche belegt: Bei gleicher Breite sind 1350 statt 1080 Pixel Höhe 25 Prozent mehr. Das ist eine Empfehlung der Praxis, keine Vorgabe von Instagram.

Ein Bild erscheint dadurch zweimal unterschiedlich: im Feed in voller Form, im Raster als 3:4-Vorschau. Ein 4:5-Bild (1080×1350) wird im Raster auf etwa 1012×1350 beschnitten, also je rund 34 Pixel links und rechts. Bei einem 3:4-Bild (1080×1440) zeigen Feed und Raster denselben Ausschnitt.

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Pixelmaße und Mindestauflösung

Instagram skaliert Feed-Fotos auf eine Breite von höchstens 1080 Pixeln. Wer kleiner hochlädt, bekommt hochgerechnete, weichere Bilder, bei Schrift und feinen Linien sichtbar. Die Höhe ergibt sich aus dem Format.

Sinnvoll sind also 1080 Pixel Breite: 1350 Pixel Höhe bei 4:5, 1440 bei 3:4, 1080 bei 1:1 und 566 beim Querformat 1,91:1.

Pixel-Maße 2026 im Überblick

4:5: 1080×1350. 3:4: 1080×1440. 1:1: 1080×1080. Querformat 1,91:1: 1080×566. Profilbild: 320×320 Anzeige als Kreis, Upload besser größer (1080×1080). Stories und Reels: 1080×1920.

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Wann Square trotzdem die richtige Wahl ist

Es gibt drei Fälle, in denen 1:1 weiterhin Sinn ergibt. Erstens: Produkte ohne Hintergrund, weil ein Schmuckstück oder eine Vase in der Mitte des Quadrats ihre eigene Aufmerksamkeit holt. Zweitens: typografische Plakate, weil Text in vertikaler Komposition oft überladen wirkt. Drittens: Logo-Reveals und Brand-Statements, weil ein Quadrat ein Statement-Frame ist.

Wenn du eine Serie planst, etwa ein Carousel mit zehn Karten, entscheide dich für ein Format. Instagram richtet sich beim Carousel nach dem ersten Bild und passt die übrigen an oder beschneidet sie, ohne dass du den Ausschnitt nachträglich ändern kannst. Schneide deshalb alle Karten vorab auf dasselbe Verhältnis zu.

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Story, Reel, TikTok: vier Plattformen, ein Format

Eine angenehme Wahrheit: Instagram-Story, Instagram-Reel, YouTube-Shorts und TikTok teilen sich exakt dieselbe Pixel-Anforderung. Alle vier wollen 1080×1920 im 9:16-Verhältnis. Ein einziger Crop-Output kann viermal gepostet werden.

Wichtig sind die UI-Safe-Zonen. Oben und unten überlagern Profilname, Caption, Sound-Indikator, Like-Button und Kommentar-Symbol. Plane mit etwa 250 Pixel Sicherheitsabstand oben und 350 Pixel unten. Im zentralen 1080×1320-Bereich bleibt alles lesbar.

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Raster-Beschnitt verstehen und vermeiden

Das Profilraster zeigt Beiträge als Hochformat-Kacheln im Verhältnis 3:4. Ein 4:5-Bild (1080×1350) wird dafür links und rechts beschnitten: Aus 1080 Pixeln Breite werden rund 1012, also je etwa 34 Pixel pro Seite, die Höhe bleibt unverändert. Das ist wenig, reicht aber, um bei Text bis an den Rand einzelne Buchstaben anzuschneiden.

Halte wichtige Bildteile mittig. Wenn du Text einsetzt, plane mit etwa 50 Pixel Abstand zum linken und rechten Rand.

  1. Feed-Beitrag 4:5 (1080×1350): Im Raster werden links und rechts je rund 34 Pixel abgeschnitten.
  2. Feed-Beitrag 3:4 (1080×1440): Feed und Raster zeigen denselben Ausschnitt.
  3. Muss ein Bild in beiden Ansichten funktionieren, plane bewusst für das engere Raster (3:4) und halte die seitlichen Ränder frei.
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Bildqualität, JPEG und WebP

Instagram komprimiert beim Upload nochmals. Wer ein hochqualitatives Original mit JPEG-Qualität 95 hochlädt, sieht im Feed eine durch zwei Kompressions-Stufen leicht verminderte Qualität. Mit JPEG-Qualität 70 oder niedriger kann das Endbild sichtbar artefaktig werden.

Für Instagram ist JPEG der sichere Upload-Weg. Eine kleinere Datei bringt dir bei Instagram nichts, weil die Plattform das Bild ohnehin neu komprimiert.

Für reine Foto-Posts ist JPEG-95 die richtige Wahl. Für Grafiken mit hartem Text (Quotes, Logos) ist PNG überlegen, weil JPEG-Kompression die Schriftkante unsauber macht.

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Praxis-Workflow: vom Original zum Post

Wenn du regelmäßig postest, etabliere einen Workflow. Erstens: dein Foto-Original behalten, du wirst es später eventuell anders schneiden wollen. Zweitens: Crop in unserem Tool mit Vorlage "Instagram Post (vertikal 4:5)". Drittens: Output als JPEG-Qualität 92 oder WebP. Viertens: Upload.

Wenn du ein Carousel planst, schneide alle Karten in derselben Pixel-Spezifikation. Mische nicht 4:5 mit 1:1 in derselben Serie, sonst wirkt das Carousel unruhig und die späteren Karten werden auf das Format der ersten angepasst.

Praxis-Hinweis

Ein Format pro Serie und die seitlichen Ränder bewusst frei: Wer für 4:5 zuschneidet und das Wichtige mittig setzt, verliert im Raster nichts. Entscheide nach Inhalt, nicht nach Trend.

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Häufige Fragen

Was ist die Instagram-Post-Größe 2026?

Empfohlen werden 1080×1350 Pixel im Verhältnis 4:5. Zulässig sind außerdem 1:1 (1080×1080), 3:4 (1080×1440) und das Querformat 1,91:1 (1080×566).

Wird mein Post im Raster anders zugeschnitten?

Ja. Das Profilraster zeigt 3:4-Kacheln. Bei 4:5-Beiträgen werden links und rechts je rund 34 Pixel beschnitten (aus 1080 wird etwa 1012 Pixel Breite), die Höhe bleibt gleich. Wichtiges also mittig halten.

Welches Format für ein Carousel?

Instagram richtet sich nach dem ersten Bild. Schneide alle Karten vorab auf dasselbe Verhältnis zu, am besten 4:5 oder 1:1, dann bestimmst du den Ausschnitt selbst.

Kann ich denselben Crop für Story und Reel verwenden?

Ja, und sogar für TikTok und Shorts. Alle vier nutzen 1080×1920 im 9:16-Verhältnis. Ein einziger Output deckt vier Plattformen ab.

Welche JPEG-Qualität ist optimal für Instagram?

Qualität 92 bis 95 ist ein guter Bereich. Darunter werden Kompressions-Artefakte nach Instagrams eigener Nachkompression leichter sichtbar.

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