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Social Media 9 Min Lesezeit

Bild zuschneiden für Instagram 2026: Die richtigen Größen

Anfang 2025 hat Adam Mosseri auf Threads angekündigt: Instagram-Feed-Default wird vertikal. Statt 1:1 quadratisch ist jetzt 4:5 vertikal mit 1080×1350 Pixeln der neue Standard. Wer 2026 noch Square-Posts hochlädt, verschenkt etwa zwanzig Prozent Mobile-Screen-Real-Estate. Dieser Ratgeber erklärt, wie du in der neuen Spec optimal zuschneidest, was im Grid passiert, und wann das Quadrat trotzdem die richtige Wahl ist.

🎨 Von Pia Pixel

Warum Instagram 2025 auf 4:5 umgestellt hat

Bis Ende 2024 war 1080×1080 das Feed-Default-Format. Adam Mosseri hat die Verschiebung im Januar 2025 auf Threads angekündigt, mit einer einzigen Begruendung: Mobile-Feeds bevorzugen Hochformat. Vertikale Bilder nutzen rund dreissig Prozent mehr Screen-Fläche als quadratische und holen messbar mehr Aufmerksamkeit.

Die Verschiebung ist nicht trivial. Profile-Grids zeigen Posts weiter als Vorschau-Kacheln, die nahe an 1:1 sind. Wer im Feed mit 4:5 postet, sieht im eigenen Profil-Grid einen Crop-Vorschau-Effekt: der Algorithmus beschneidet die oberen und unteren Pixel-Reihen, um das Bild ins Grid-Kachel-Format zu zwingen.

Praktisch heisst das: ein und dasselbe Bild wird in zwei Crops gezeigt — voll 4:5 im Feed, beschnitten 3:4 (etwa 1012×1350) im Grid. Wer beide Verhältnisse berücksichtigt, behaelt die Kontrolle.

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Pixel-Pflichten und Mindestaufloesung

Instagram zeigt Feed-Posts auf Mobile-Devices in einer Breite von 1080 Pixeln. Das ist die exakte Display-Breite gängiger Smartphones, mal Retina-Faktor. Wer kleiner hochlädt, sieht den Upscaling-Effekt der Instagram-Server: ploetzlich wirkt das Foto unscharf, die Schrift verpixelt.

1080 Pixel Breite ist also Pflicht-Minimum. Die Höhe richtet sich nach dem Verhältnis. Bei 4:5 sind das 1350 Pixel Höhe, bei 1:1 sind das 1080 Pixel, bei 1.91:1 Carousel-Karten 566 Pixel.

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Wann Square trotzdem die richtige Wahl ist

Es gibt drei Faelle, in denen 1:1 weiterhin Sinn ergibt. Erstens: Produkte ohne Hintergrund, weil ein Schmuckstueck oder eine Vase in der Mitte des Quadrats ihre eigene Aufmerksamkeit holt. Zweitens: typografische Plakate, weil Text in vertikaler Komposition oft überladen wirkt. Drittens: Logo-Reveals und Brand-Statements, weil ein Quadrat ein Statement-Frame ist.

Wenn du eine Serie planst — ein Carousel mit zehn Karten — solltest du dich für ein Format entscheiden. Mischformate machen das Carousel optisch unruhig. Carousel-Standard ist 1.91:1 oder 1:1, nicht 4:5.

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Story, Reel, TikTok: vier Plattformen, ein Format

Eine angenehme Wahrheit: Instagram-Story, Instagram-Reel, YouTube-Shorts und TikTok teilen sich exakt dieselbe Pixel-Anforderung. Alle vier wollen 1080×1920 im 9:16-Verhältnis. Ein einziger Crop-Output kann viermal gepostet werden.

Wichtig sind die UI-Safe-Zonen. Oben und unten überlagern Profilname, Caption, Sound-Indikator, Like-Button und Kommentar-Symbol. Plane mit etwa 250 Pixel Sicherheitsabstand oben und 350 Pixel unten. Im zentralen 1080×1320-Bereich bleibt alles lesbar.

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Grid-Crop verstehen und vermeiden

Im Profil-Grid zeigt Instagram Posts als ungefaehr quadratische Kacheln. Aktuell sind das etwa 3:4 (1012×1350). Wenn dein Feed-Post 4:5 ist (1080×1350), wird oben und unten je etwa 33 Pixel beschnitten. Das ist wenig, aber im Falle von Text-Bannern reicht es, um Buchstaben zu halbieren.

Halte wichtige Bildteile vertikal mittig. Wenn du Text einsetzt, verlaufe ihn horizontal und plane mit etwa 50 Pixel Abstand zum oberen und unteren Rand.

  1. Feed-Post: 4:5 vertikal mit 1080×1350 — neuer Default seit 2025.
  2. Grid-Vorschau: Algorithmus crop auf ~3:4 (1012×1350) — wichtige Elemente vertikal mittig halten.
  3. Wenn dein Bild in beiden Crops funktionieren muss, plane bewusst für den engeren Grid-Crop.
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Bildqualität, JPEG und WebP

Instagram komprimiert beim Upload nochmals. Wer ein hochqualitatives Original mit JPEG-Qualität 95 hochlädt, sieht im Feed eine durch zwei Kompressions-Stufen leicht verminderte Qualität. Mit JPEG-Qualität 70 oder niedriger kann das Endbild sichtbar artefaktig werden.

WebP hat Instagram 2023 als Upload-Format zugelassen. Bei ähnlicher Qualität ist die Datei etwa 25 Prozent kleiner — und Instagram konvertiert intern auf das eigene Format. Wer Upload-Datenvolumen sparen will, kann WebP statt JPEG hochladen.

Für reine Foto-Posts ist JPEG-95 die richtige Wahl. Für Grafiken mit hartem Text (Quotes, Logos) ist PNG überlegen, weil JPEG-Kompression die Schriftkante unsauber macht.

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Praxis-Workflow: vom Original zum Post

Wenn du regelmaessig postest, etabliere einen Workflow. Erstens: dein Foto-Original behalten — du wirst es später eventuell anders schneiden wollen. Zweitens: Crop in unserem Tool mit Preset "Instagram Post (vertikal 4:5)". Drittens: Output als JPEG-Qualität 92 oder WebP. Viertens: Upload.

Wenn du ein Carousel planst, schneide alle Karten in derselben Pixel-Spezifikation. Mische nicht 4:5 mit 1:1 in derselben Serie — der Algorithmus rendert das inkonsistent und die Reichweite leidet.

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Häufige Fragen

Was ist die Instagram-Post-Größe 2026?

1080×1350 Pixel im Verhältnis 4:5 ist der vertikale Feed-Default. Adam Mosseri hat den Wechsel auf 4:5 Anfang 2025 angekündigt. 1080×1080 quadratisch bleibt für spezifische Komposita erhalten.

Wird mein Post im Grid anders zugeschnitten?

Ja. Das Profil-Grid zeigt etwa 3:4 (1012×1350). Bei 4:5-Posts wird oben und unten je 33 Pixel beschnitten. Wichtige Bildteile vertikal mittig halten.

Welches Format für ein Carousel?

1.91:1 mit 1080×566 ist Carousel-Standard. 1:1 ist auch zugelassen. 4:5 mische niemals in ein Carousel — die Karten wirken inkonsistent.

Kann ich denselben Crop für Story und Reel verwenden?

Ja, und sogar für TikTok und Shorts. Alle vier nutzen 1080×1920 im 9:16-Verhältnis. Ein einziger Output deckt vier Plattformen ab.

Welche JPEG-Qualität ist optimal für Instagram?

Qualität 92 bis 95 ist der Sweet-Spot. Darunter werden Kompressions-Artefakte nach Instagrams eigener Re-Compression sichtbar. WebP ist seit 2023 auch zugelassen und etwa 25 Prozent kleiner.

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